„Historisches Wallerfangen“, Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) im Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“

Beginn der vorbereitenden Untersuchungen

„Historisches Wallerfangen“, Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) im Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“Bekanntmachung des Beschlusses vom 30.10.2018 des Gemeinderates Wallerfangen über den Beginn der Vorbereitenden Untersuchungen nach § 141 Abs. 3 BauGB i.V.m. § 141 Abs. 2 BauGB zur Prüfung der Sanierungsbedürftigkeit für das Untersuchungsgebiet/ ISEK-Gebiet „Ortskern Wallerfangen“ sowie über die Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 137 BauGB zur geplanten Ausweisung eines Sanierungsgebietes im Bereich „Ortskern Wallerfangen“, im Ortsteil Wallerfangen. Weiterlesen!      LAGEPLAN!


 

BEBAUUNGSPLAN „WOHNBEBAUUNG KERLINGER WEG“ IN DER GEMEINDE WALLERFANGEN,ORTSTEIL DÜREN

BEKANNTMACHUNG DER ÖFFENTLICHEN AUSLEGUNG

 

Planzeichnung Entwurf (pdf)                    Begründung Entwurf (pdf)

 

Lageplan (pdf)

 

Der Gemeinderat der Gemeinde Wallerfangen hat in seiner Sitzung am 30.10.2018 gem. § 2 Abs. 1 BauGB beschlossen, den Bebauungsplan „Wohnbebauung Kerlinger Weg“ aufzustellen (siehe Anlage Geltungsbereich). In seiner Sitzung am 30.10.2018 hat der Gemeinderat den Entwurf des Bebauungsplanes „Wohnbebauung Kerlinger Weg”, bestehend aus der Planzeichnung (Teil A) mit Textteil (Teil B) sowie der Begründung, gebilligt und die öffentliche Auslegung beschlossen.

Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes verfolgt die Gemeinde folgende Ziele:

Im Wallerfanger Ortsteil Düren besteht im östlichen Siedlungsbereich, in der Straße „Kerlinger Weg“, ein bisher unbebautes Grundstück. Auf diesem soll nun ein Wohngebäude errichtet werden. Damit wird ein endgültiger Siedlungsabschluss definiert. Die Erschließung der Fläche ist über die angren-zende Straße „Kerlinger Weg“ gewährleistet.

Das Plangebiet befindet sich im Außenbereich gem. § 35 BauGB, wobei es sich um eine erschlossene Fläche am östlichen Siedlungsrand der bebauten Ortslage des Ortsteils Düren handelt. Das Vorhaben ist demnach nicht realisierungsfähig. Zur Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Zulässigkeit der Planung bedarf es daher der Aufstellung des Bebauungsplanes.

Der Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren gem. § 13b BauGB (Einbeziehung von Außen-bereichsflächen in das beschleunigte Verfahren) i.V.m. § 13a und § 13 BauGB aufgestellt.

Die genauen Grenzen des Geltungsbereiches können dem beigefügten Lageplan entnommen wer-den. Er umfasst eine Fläche von ca. 1.100 m2.

Der Flächennutzungsplan der Gemeinde Wallerfangen stellt für das Gebiet eine Fläche für die Land-wirtschaft dar. Der Flächennutzungsplan wird gem. § 13a Abs. 2 Nr. 2 BauGB im Wege der Berichti-gung angepasst.

Gemäß §§ 13b, 13a, 13 und 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 03. November 2017 (BGBl. I S. 3634), unter Berücksichtigung der aktuell gültigen Änderungen, wird hiermit öffentlich bekannt gemacht, dass der Entwurf des Bebauungsplanes in der Zeit
vom 16.11.2018 bis einschließlich 21.12.2018
während der Dienststunden im Rathaus der Gemeinde Wallerfangen, Nebengebäude Bauamt, Zim-mer 1, zu jedermanns Einsicht öffentlich ausliegt.

Der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB und die nach § 3 Abs. 2 Satz 1 BauGB auszulegenden Unterlagen sind zusätzlich über das Internetportal der Gemeinde Wallerfangen (www.wallerfangen.de) elektronisch abrufbar.

Während der Auslegungsfrist können von jedermann Stellungnahmen schriftlich, zur Niederschrift oder elektronisch per Mail an die Email-Adresse: alexandra.grosche@wallerfangen.de vorgebracht werden, nicht fristgerecht vorgebrachte Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.

Die Aufstellung des Bebauungsplanes erfüllt die Vorgaben, um gemäß § 13b BauGB (Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte Verfahren) i.V.m. § 13a und 13 BauGB im beschleu-nigten Verfahren aufgestellt zu werden. § 13 Abs. 2 und 3 Satz 1 BauGB gelten entsprechend. Es wird darauf hingewiesen, dass gem. § 13 Abs. 3 BauGB von einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, von dem Umweltbericht nach § 2 a BauGB, von der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, der zusammenfassenden Erklärung nach § 10a Abs. 1 BauGB und gem. § 13 Abs. 2 BauGB und § 13a Abs. 3 BauGB von der frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung nach §§ 3 Abs. 1 und 4 Abs. 1 BauGB abgesehen wird.

 

Wallerfangen, den 08.11.2018
Der Bürgermeister
Günter Zahn


Baubeginn für die Sanierung des Regenüberlaufs in der Blaulochstraße in Wallerfangen Ende Oktober

Entsorgungsverband Saar optimiert Regenwasserbehandlung für die Kläranlage Saarlouis:
Baubeginn für die Sanierung des Regenüberlaufs in der Blaulochstraße in Wallerfangen Ende Oktober

Ende Oktober 2018 beginnt der Entsorgungsverband Saar in Wallerfangen im Bereich der Blaulochstraße mit den Arbeiten zur Sanierung des Regenüber-laufs, der zur Abwasseranlage Saarlouis gehört. Der EVS investiert in die Maßnahme rund 450.000 Euro.

Zur Baumaßnahme gehört neben der Ertüchtigung des bestehenden Entlas-tungsbauwerkes auch der Neubau einer 130 Meter langen Entlastungsleitung, die Sanierung einer vorhandenen Entlastungsleitung und die Erneuerung der Trinkwasserleitung für den Wasserleitungszweckverband „Gau-Süd“ der Ge-meinde Wallerfangen.

Die geplante Bauzeit für das gesamte Maßnahmenpaket beläuft sich auf sechs Monate, so dass mit einem Bauende im zweiten Quartal 2019 gerechnet werden kann.

Der EVS bittet die Bevölkerung um Verständnis dafür, dass ein solch komple-xes Projekt nicht ohne Verkehrsbehinderungen und Lärmbelästigungen reali-siert werden kann. Der Verband wird bemüht sein, diese so gering wie möglich zu halten.

Fragen zur Baumaßnahme beantwortet gerne EVS-Bauoberleiter Dipl.-Ing. Thomas Meyer (Tel. 0681/5000 239, thomas.meyer@evs.de).

Hintergrund:
Das Sammlersystem im Saarland wird überwiegend im Mischsystem betrieben, das heißt, dass das häusliche Abwasser und das Regenwasser von befestigten Flächen im gleichen Kanal abgeleitet werden.

Da die Sammler durch überdurchschnittlich große Wassermengen bei Re-genwetter oft überlastet wären, werden im Kanalsystem sogenannte Regen-wasserbehandlungsanlagen gebaut. Kommt mehr Wasser an, als vom Haupt-sammler aufzunehmen ist, wird dieses zunächst in Regenüberlaufbecken oder Stauraumkanälen gespeichert. Durch die Speicherung wird vermieden, dass der erste konzentrierte Schmutzstoß – neben dem eigentlichen Abwasser werden bei starkem Regen auch im Kanal befindliche Ablagerungen mitgeschwemmt - in den Bach gelangt.

Erst nach kompletter Befüllung des Stauraumes erfolgt der Abschlag des dann stark verdünnten und somit unschädlichen Mischwassers in den Bach. Die Anlagen sind so ausgelegt, dass die geringe Schmutzstoffmenge, die letztend-lich noch in den Bach eingetragen wird, über die Selbstreinigungsfähigkeit des Baches leicht abgebaut werden kann. Es kommt also zu keinerlei Schädigung des Gewässers – im Gegenteil: Durch die Schaffung des Speichervolumens wird das Gewässer stark entlastet.

Das im Stauraumkanal gespeicherte stärker verschmutzte Abwasser wiederum wird nach Abklingen des Regenereignisses mithilfe einer Abflusssteuerung dosiert über den Hauptsammler in Richtung Kläranlage – hier die Kläranlage Saarlouis - abgegeben.

Saarbrücken, 23.Oktober 2018


 

Veröffentlichung Bericht über Lärmaktionsplanung

Lärmaktionsplan und Erläuterungsbericht!

 

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